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<pre>Die Hoffnungen in Nürnberg waren nach der „Nullnummer“ gegen Dortmund groß, doch der nächste Dämpfer ließ nicht lange auf sich warten.  <p> Dass sich das Sechs-Punkte-Spiel letztlich aber doch noch zu einem Befreiungsschlag der Hausherren entwickelte, war nicht zuletzt auf den gebrauchten Nachmittag von Naldo zurückzuführen, der an sämtlichen vier Treffern in entscheidender Funktion beteiligt war.  <p>  Während dieser acht Partien sammelten die Ostwestfalen insgesamt ganze 15 Punkte ein – und damit sogar einen Zähler mehr als Bayer 04 Leverkusen! <p> In den vergangenen Wochen haben die Rheinhessen bekanntlich schon mehrfach bewiesen, insbesondere auch auswärts auf der Höhe der Zeit zu sein. <p>  Mit einem „Dreier“ gegen den „Sport-Club“ wollen die „Roten Bullen“ den zweiten Platz einnehmen, Freiburg droht damit die bereits fünfte sieglose Partie in Folge und ein weiterer Fall in der Tabelle.  </pre>


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<pre>Da sich die Rheinländer mit diesen 15 Toren aber noch immer auf Augenhöhe mit den Top-Teams aus Leipzig und Hoffenheim befinden, ist die ausbaufähige Chancenverwertung natürlich nicht ausschließlich für das mäßige Abschneiden verantwortlich zu machen.  <p> Dass der Top-Scorer der Hinrunde seit ein paar Wochen in Wolfsburg residiert, hatte auf dem Rasen die zu erwartenden Konsequenzen: Angesichts der zumeist harmlos vorgetragenen Standards zeigten sich die Hausherren gegen Köln vor allem ihrer bisherigen Wunderwaffe beraubt.  <p>  Auch wir Wettfreunde sind der Ansicht, dass sich die Mainzer Fans ein wenig gedulden müssen, ehe die Mühen der Rheinhessen belohnt werden. Wir gehen aber davon aus, dass der Heimerfolg über Wolfsburg das Selbstvertrauen der Nullfünfer deutlich erhöht hat. <p> Auch wir Wettfreunde wollen nicht so recht daran glauben, dass die Bremer bei den wiedererstarkten Schalkern einen Erfolg holen können. Der jüngste Auftritt gegen Freiburg war erschreckend. <p>  Als königsblauer Hoffnungsschimmer tritt aber zumindest der Neu-Coach Tedesco in Erscheinung, der bekanntlich demselben Trainerjahrgang wie Julian Nagelsmann entstammt — und diesem war beim DFB-Lehrgang offenbar ansonsten unzugängliches Geheimwissen über die Bayern zu Ohren gekommen.  </pre> 


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<pre> Nun ist es zwar sicherlich auch für eine etwas ambitioniertere Mannschaft prinzipiell verzeihlich, nach einem Gastspiel in der BayArena mit leeren Händen dazustehen; gegen die durchweg uninspirierte Werkself hätte sich für einen Erfolg aber auch nicht unbedingt eine Glanzleistung erforderlich gemacht.  <p> Wer den Breisgauern ein gute Abschneiden am Samstag zutraut, kann eine Doppelte Chance-Wette in Erwägung ziehen.  <p>  Von der Dirk Schuster damals in Aussicht gestellten Qual der Wahl kann zumindest aktuell keine Rede mehr sein; umso erfreulicher ist es deshalb für die bayrischen Schwaben, dass wenigstens der neue Trainer hält, was man sich von ihm versprochen hat. <p>  Der FC Schalke hat sich dagegen trotz aller positiv stimmenden Entwicklungen nicht immer mit der letzten Überzeugungskraft vor der eigenen Anhängerschaft präsentiert; vor dem Remis gegen die Geißböcke wurden etwa auch schon beim 1:1 gegen die Wölfe fest eingeplante Punkte verschenkt. <p>  Stattdessen bekamen sechs der elf seit dem Jahrwechsel abgespulten Spieltage keinen Gladbacher Torerfolg zu sehen; von halbwegs gut sortierenden Defensiv-Formationen sah sich das Team zuletzt somit regelmäßig vor schier unlösbare Probleme gestellt.  </pre>


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<pre> Insgesamt wirkt es dann aber doch ein bisschen zu weit hergeholt, allein von gewissen Ã„hnlichkeiten der Trainer auf eine vergleichbare Erfolgsgeschichte gegen den FCB zu schließen: Nach unserer Vermutung nähern sich die Gäste stattdessen mit dem nächsten Dreier weiter der Tabellenspitze an.  <p> Das Hinspiel gewann Dortmund im Signal-Iduna-Park glatt mit 3:0, die letzten zwei Duelle in Leverkusen endeten allerdings unentschieden – 0:0 (Jänner 2015) bzw. 2:2 (April 2014).   <p> Zumindest aktuell können sich die Süddeutschen jedoch darauf verlassen, dass mit Köln, Bremen und Hamburg drei noch schwächere Konkurrenten die Liga bestücken: Trotz des mehr als dürftigen Punkteschnitts sieht man den Freiburgern deshalb das Wasser noch immer nicht bis zum Halse stehen. <p>  Damit ist es dem Bayern-Angreifer gelungen, gleich mehrere Bundesliga-Rekorde (schnellster Dreier- Vierer- und Fünferpack; erster Fünferpack eines Jokers) binnen kürzester Zeit zu pulverisieren. Die Fußball-Welt war ob dieser Leistung außer sich. Lobgesänge auf den Social Media Kanälen und in der Fachpresse inbegriffen.  <p> Von einer Krise oder gar Panik kann in Köln dennoch nicht die Rede sein. Davon zeugt nicht zuletzt jene Tatsache, dass Peter Stöger am Samstag – wie geplant – mit Freunden aus der österreichischen Heimat seinen 50. Geburtstag feierte.  </pre>


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<pre> Die Rangnick-Elf legt in der Regel los wie die Feuerwehr und hat bisher ein Viertel aller ihrer Tore in den ersten 15 Minuten erzielt.  <p> Vor allem die Tatsache, dass der HSV den Rasenballern lange durchaus ebenbürtig war, stellt einen kleinen Lichtblick für die bevorstehende Aufgabe in Freiburg dar. Denn erst mit dem Strafstoß zum 0:1 brachen bei den Hausherren sämtliche Dämme.  <p>  An einem erneut nicht überzeugend absolvierten Nachmittag konnten sich die Westfalen deshalb schon glücklich schätzen, dass der von Werder in Unterzahl markierte Ausgleich nicht als das letzte Wort verhallte: Die schwächste Abwehr der Liga schanzte dem BVB schließlich doch noch den unter dem Strich sicherlich auch verdienten Dreier zu. <p>  Nach nunmehr zwölf ohne jede Niederlage absolvierten Spieltagen steht zudem längst fest, dass die Rasenballer nicht nur in den Pflichtübungen verlässlich liefern; schon in den ersten Saison-Wochen wurden Klippen wie Dortmund, Hoffenheim und Gladbach mehr oder weniger erfolgreich umschifft.  <p> Mit einer ähnlichen Inkonsequenz könnte am kommenden Spieltag selbst der SC Freiburg zur Gefahr werden.  </pre>


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